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Denkansätze für selbstgemachte Suchfunktion

Autor: SaschaPall
Datum: 19.01.2013 20:46:18

Hallo!

Da ich mir keine Gratis-Suchmaschine aus dem Web laden möchte, bzw nicht die Einbindung der Google-Suche verwenden möchte, habe ich beschlossen, sofern möglich, eine eigene Suchmaschine zu basteln.
Vorab wollte ich mich aber mal unter fachkundigen Leuten umhören, was dazu überhaupt wichtig ist.

Die erste Frage, von der alles abhängt ist:
- Geht sowas mit PHP überhaupt?
Ich bin halbwegs versiert in HTML, CSS, PHP und ein bisschen Javascript, wobei ich letzteres aufgrund von nicht immer gegebener Browser-Kompatibilität nicht verwenden möchte.

Wenn sowas mit PHP funktionieren würde:
- Was bräuchte ich dafür?

Meine Überlegungen dazu sind folgende:
Am einfachsten wäre es wahrscheinlich (auch in dem Sinne, dass man gut durch Google gefunden wird), den <meta name="keywords" ...>-tag jeder Seite sehr detailliert mit Informationen zu "füttern". Das ist zwar anfangs viel Arbeit, lohnt sich auf Dauer aber, denke ich.
Jedenfalls müsste es dann hierfür ein PHP-Skript geben, welches bei Aufruf, oder in gewissen Zeitabständen alle HTML-Dateien öffnet und die <meta>-Tags ausliest/filtert.
Wahrscheinlich ist es dann am sinnvollsten die Ergebnisse dieser Filter-Vorgänge in einer Text-Datei zu speichern. Diese Text-Datei wiederum sollte einem weiteren PHP-Skript mögliche Treffer liefern, welche es dann schön sortiert ausgibt.

Einziger Nachteil daran wäre aber, dass man wirklich nur die keywords der einzelnen Seiten findet. Und da jeder Mensch Suchanfragen anders formuliert, bzw mehrere Worte in verschiedenen Variationen sucht, befürchte ich, dass eine Wort-für-Wort-Indexierung in dieser Text-Datei den Sucherfolg, bzw die Anzahl der Ergebnisse erherblich reduzieren würde...
Andererseits: wenn man nicht nur die <meta>-Tags, sondern die kompletten HTML-Dateien auslesen würde, ergäbe sich ein riesiges Datenmaterial, was die Suchgeschwindigkeit erheblich verlängern würde...



Was meint ihr dazu? Gibt es da eine sinnvolle Möglichkeit, oder sollte ich mich doch mit Alternativ-Lösungen anfreunden?


MfG
Sascha



Re: Denkansätze für selbstgemachte Suchfunktion

Autor: Freddy
Datum: 21.01.2013 13:08:41

Hallo,

mal eine Frage zwischendurch: woher kommt denn Dein zu durchsuchender Inhalt? Wenn er aus einer Datenbank kommt, würde ich die Suche auch dort laufen lassen, oder hast Du "nur" statische HTML-Dokumente?


Gruß,
Freddy



Re: Denkansätze für selbstgemachte Suchfunktion

Autor: SaschaPall
Datum: 21.01.2013 13:40:43

Hallo Freddy!

der zu durchsuchende Inhalt befindet sich ausschließlich in HTML-Dokumenten, genauer gesagt in PHP-Dateien, welche den HTML-Quelltext über "echo" ausgeben.

LG Sascha



Re: Denkansätze für selbstgemachte Suchfunktion

Autor: T.Jung
Datum: 22.01.2013 10:54:52

> Da ich mir keine Gratis-Suchmaschine aus dem Web
> laden möchte, bzw nicht die Einbindung der
> Google-Suche verwenden möchte, habe ich
> beschlossen, sofern möglich, eine eigene
> Suchmaschine zu basteln.

Da sowas, wenn es denn halbwegs vernünftig sein soll, recht aufwendig ist, möchte ich erstmal nachfragen:
_Warum_ willst Du die Google-Suche nicht einbinden?
Sofern es »nur« um Datenschutz-Bedenken geht, gibt es auch Alternativen. z.B.
https://ixquick.com/
Zum Einbinden des Suchfeldes siehe hier:
https://ixquick.com/deu/Suchlinkanweisungen.html

Ansonsten stellst Du den Lösungsansatz und die damit verbundenen Probleme ja schon sehr gut dar. :-)
Nur, dass ich die Ergebnisse der Filter-Vorgänge nicht in einer Textdatei, sondern einer Datenbank speichern würde. Darüber hinaus würde ich das Filterscript tatsächlich nicht nur über die Meta-Tags, sondern über die gesamten Seiten jagen. In der Textdatei/DB wird dann aber nicht der komplette Inhalt gespeichert, sondern nur ein Teil. So kannst Du z.B. eine Liste von Wörtern anlegen, die _nicht_ gespeichert werden ("und", "oder", "der", "die", "das" usw. halt Artikel, Konjunktion und etliche Präpositionen). Oder Du überspringst Wörter, die sehr kurz (bis zu 4 Buchstaben oder so) _und_ komplett kleingeschrieben sind.

Oh, und selbstverständlich wird nur der eigentliche Text und keine HTML-Tags, JavaScripts, CSS usw. gespeichert.

Wenn Du das Ganze machst, weil Du Spaß daran hast und/oder etwas lernen willst, dann hau rein! :-)
Andernfalls würde ich mir wirklich überlegen, ob Du nicht doch zur Einbindung eines entsprechenden Dienstes greifen solltest...

Gruß,
Tobias Jung



Re: Denkansätze für selbstgemachte Suchfunktion

Autor: SaschaPall
Datum: 22.01.2013 12:24:16

Hallo Tobias!

Erstmal Danke für Deine Antwort!!

Nun zu Deiner Frage:
Die hast Du dir weiter unten fast selbst beantwortet:
> Da sowas, wenn es denn halbwegs vernünftig sein soll,
> recht aufwendig ist, möchte ich erstmal nachfragen:
> _Warum_ willst Du die Google-Suche nicht
> einbinden?

==>

> Wenn Du das Ganze machst, weil Du Spaß daran hast
> und/oder etwas lernen willst, dann hau rein! :-)

Absolut! Als Student hat man ja zeitweise doch etwas mehr Zeit und da dachte ich mir, dass ich es mal mit einer eigenen kleinen Suchmaschine probieren möchte! ;-)


> Nur, dass ich die Ergebnisse der Filter-Vorgänge
> nicht in einer Textdatei, sondern einer Datenbank
> speichern würde.

Warum ist das denn sinnvoller?

Was mir z.B.: gerade einfällt: eine Text-Datei kann man ja relativ simpel selber bearbeiten, sofern sie - was sie in meinem Fall sicherlich so sein wird - übersichtlich und verständlich aufgebaut ist. Angenommen, ich wollte jetzt "keywords" manuell hinzufügen, z.B. auf Grund des Such-Logs, wo sich herausstellt, dass Begriffe gesucht werden, die unmittelbar etwas mit dem Inhalt mehrerer Seiten zu tun haben, jedoch nicht auf diese verlinken, weil eben genau diese Begriffe nicht in der Textdatei vorhanden sind. Das ginge, denke ich, wahrlich einfacher, als durch Hinzufügen der Begriffe in eine Datenbank. Außerdem, im Falle des Falles, würde die Suchfunktion nach einem Provider-Wechsels sofort wieder funktionieren, während ich im Falle einer Datenbank erst die komplette Datenbank auslesen und anderorts wieder einspielen müsste...
Unbedingt zu erwähnen ist aber - sofern man es aus den letzten Zeilen nicht herauslesen konnte - das ich mit MySQL relativ wenig am Hut habe. Ich habe zwar bereits einige Log-In-Skripts mit Datenbank Anbindung geschrieben, allerdings nie ohne einen oder mehrere "Spick-Zettel" :-)


> Ansonsten stellst Du den Lösungsansatz und die
> damit verbundenen Probleme ja schon sehr gut dar. :-)
> Darüber hinaus würde ich das
> Filterscript tatsächlich nicht nur über die
> Meta-Tags, sondern über die gesamten Seiten
> jagen. In der Textdatei/DB wird dann aber nicht
> der komplette Inhalt gespeichert, sondern nur ein
> Teil. So kannst Du z.B. eine Liste von Wörtern
> anlegen, die _nicht_ gespeichert werden ("und",
> "oder", "der", "die", "das" usw. halt Artikel,
> Konjunktion und etliche Präpositionen). Oder Du
> überspringst Wörter, die sehr kurz (bis zu 4
> Buchstaben oder so) _und_ komplett
> kleingeschrieben sind.
>
> Oh, und selbstverständlich wird nur der
> eigentliche Text und keine HTML-Tags,
> JavaScripts, CSS usw. gespeichert.

Das sind ja super Ideen! Das wird wohl echt ein Aufwand das "Crawler-Skript" mal richtig anzupassen, dass die Text-Datei vernünftige Ausmaße hat :-D

Wie könnte man in diesem Fall am effizientesten mit Umlauten, bzw. Sonderzeichen umgehen? Da diese in meinem Fall alle als HTML-Sonderzeichen, also z.B. "kürzliche Änderungen", geschrieben sind, würden sie ja dann auch in der Text-Datei/Datenbank so eingetragen sein. Theoretisch wäre es ja dann am sinnvollsten die Begriffe der Suchanfrage zuerst so umzubauen, dass eingegebene Umlaute in HTML-Schreibweise gesucht werden. Ist das so sinnvoll, oder gibt es da eine andere Möglichkeit?



> Sofern es »nur« um Datenschutz-Bedenken geht,
> gibt es auch Alternativen. z.B.
> https://ixquick.com/
> Zum Einbinden des Suchfeldes siehe hier:
> https://ixquick.com/deu/Suchlinkanweisungen.html

> Andernfalls würde ich mir wirklich überlegen, ob
> Du nicht doch zur Einbindung eines entsprechenden
> Dienstes greifen solltest...

Danke jedenfalls für den Link! Hört sich, im Falle meines Scheiterns - was ich nicht hoffen möchte - sehr interessant an! :-)

LG
Sascha



Re: Denkansätze für selbstgemachte Suchfunktion

Autor: T.Jung
Datum: 24.01.2013 12:41:59

> > Nur, dass ich die Ergebnisse der Filter-Vorgänge
> > nicht in einer Textdatei, sondern einer Datenbank
> > speichern würde.
>
> Warum ist das denn sinnvoller?

Nehmen wir an, Du hast die Suchbegriffe in einer Tabellenspalte namens 'words' und die Dateien, in denen diese Begriffe vorkommen, in einer Spalte namens 'files'. Nun gibt jemand 'Kuchenbacken' als Suchbegriff ein. Bei einer DB kannst Du nun direkt die dazugehörigen Seiten selektieren, indem Du etwa einen solchen Query absetzt:
SELECT `files` FROM searchtable WHERE `words` LIKE "%kuchenbacken%"

Eine Textdatei müsstest Du erst komplett einlesen, z.B. mir der PHP-Funktion file(), welche den Inhalt der Datei als Array zurückliefert, und dieses Array dann durchsuchen. Eine DB ist in der Regel also schneller und ressourcenschonender.


> Was mir z.B.: gerade einfällt: eine Text-Datei
> kann man ja relativ simpel selber bearbeiten,
> sofern sie - was sie in meinem Fall sicherlich so
> sein wird - übersichtlich und verständlich
> aufgebaut ist.

Naja, das Ändern einer DB ist auch nicht so aufwendig. Entweder mit Tools wie phpMyAdmin -- womit Du schneller loslegen kannst, weil Du es nur installieren musst (sofern Dein Hoster das nicht schon bereitstellt) und dann sofort auf die DB zugreifen kannst. Oder mit einem kleinen selbstgeschriebenen Script -- das dauert am Anfang länger, weil Du es ja erstmal schreiben musst; dafür ist die tägliche Arbeit damit schneller.


> Außerdem, im Falle des Falles, würde die
> Suchfunktion nach einem Provider-Wechsels sofort
> wieder funktionieren, während ich im Falle einer
> Datenbank erst die komplette Datenbank auslesen
> und anderorts wieder einspielen müsste...

Eine DB mit phpMyAdmin zu exportieren und andernorts wieder zu importieren, ist eine Sache von ca. 3 Minuten (sofern phpMyAdmin oder ein vergleichbares Tool auf beiden Server vorhanden ist).


> Unbedingt zu erwähnen ist aber - sofern man es
> aus den letzten Zeilen nicht herauslesen konnte -
> das ich mit MySQL relativ wenig am Hut habe.

Gut, _das_ ist natürlich ein Argument.
Andererseits: Du möchtest ja gerne etwas lernen. Und da Du, wenn Du Dich ernsthaft mit der Web-Progammierung auseinandersetzen willst, über kurz oder lang nicht an der Arbeit mit Datenbanken vorbeikommst, wäre nun ein guter Zeitpunkt, Dich damit zu befassen.

Aber um Dich zu beruhigen: Wenn Du erstmal mit einer Textdatei anfangen möchtest, kannst Du das ruhig tun; später kannst Du ja immer noch auf eine DB umstellen und die Einträge aus der Datei dann importieren.


> Wie könnte man in diesem Fall am effizientesten
> mit Umlauten, bzw. Sonderzeichen umgehen? Da
> diese in meinem Fall alle als HTML-Sonderzeichen,
> also z.B. "kürzliche Änderungen", geschrieben
> sind, würden sie ja dann auch in der
> Text-Datei/Datenbank so eingetragen sein.
> Theoretisch wäre es ja dann am sinnvollsten die
> Begriffe der Suchanfrage zuerst so umzubauen,
> dass eingegebene Umlaute in HTML-Schreibweise
> gesucht werden. Ist das so sinnvoll, oder gibt es
> da eine andere Möglichkeit?

Ja, das geht.
Ich selbst gehe allerdings lieber so vor, dass ich konsequent mit UTF-8 arbeite und die Umlaute usw. gar nicht mehr in HTML-Entities umwandeln muss. Da Deine HTML-Dateien aber nun mal schon so vorhanden sind, ist es wohl besser, den von Dir genannten Weg zu gehen.

Gruß,
Tobias



Re: Denkansätze für selbstgemachte Suchfunktion

Autor: SaschaPall
Datum: 24.01.2013 13:59:18

Hallo!

> Nehmen wir an, Du hast die Suchbegriffe in einer
> Tabellenspalte namens 'words' und die Dateien, in
> denen diese Begriffe vorkommen, in einer Spalte
> namens 'files'. Nun gibt jemand 'Kuchenbacken'
> als Suchbegriff ein. Bei einer DB kannst Du nun
> direkt die dazugehörigen Seiten selektieren,
> indem Du etwa einen solchen Query absetzt:
> SELECT `files` FROM searchtable WHERE `words`
> LIKE "%kuchenbacken%"
>
> Eine Textdatei müsstest Du erst komplett
> einlesen, z.B. mir der PHP-Funktion file(),
> welche den Inhalt der Datei als Array
> zurückliefert, und dieses Array dann durchsuchen.
> Eine DB ist in der Regel also schneller und
> ressourcenschonender.

Das klingt nach einer ziemlich einfachen Aufgabe für den Server, da hast Du allerdings recht!
Werde wohl, zuerst mit einer Text-Datei anfangen, und später - je nach Dateigröße und Suchdauer (und Bedarf) - auf eine DB "aufrüsten".

Was mir bzgl. Ressourcenschonung eingefallen ist, wäre folgendes, dass man 26 Text-Dateien anlegt, die jeweils nur Worte mit dem jeweiligen Anfangsbuchstaben enthalten. Sollten es z.B. bei Worten mit "S" trotzdem sehr viele Einträge sein, kann man das ja immer noch aufteilen.
Jedenfalls müsste das Such-Skript dann nicht eine Text-Datei von vorne bis hinten durchrattern, sondern könnte auf Grund des Suchbegriffs spezifisch die richtige Datei schneller durchsuchen. Allerdings müsste man dafür dann wieder das Such-Skript so umbauen, dass es bei mehreren eingegebenen Suchbegriffen auch mehrere Dateien öffnen und durchsuchen kann...


> Eine DB mit phpMyAdmin zu exportieren und
> andernorts wieder zu importieren, ist eine Sache
> von ca. 3 Minuten (sofern phpMyAdmin oder ein
> vergleichbares Tool auf beiden Server vorhanden
> ist).

Dass das Exportieren von DBs möglich ist, wusste ich nicht, aber es gefällt mir schonmal sehr gut :-) Bringt mich wieder mehr zur Überzeugung, dass eventuell eine DB das Mittel zur Wahl ist!

> Gut, _das_ ist natürlich ein Argument.
> Andererseits: Du möchtest ja gerne etwas lernen.
> Und da Du, wenn Du Dich ernsthaft mit der
> Web-Progammierung auseinandersetzen willst, über
> kurz oder lang nicht an der Arbeit mit
> Datenbanken vorbeikommst, wäre nun ein guter
> Zeitpunkt, Dich damit zu befassen.

Absolut richtig! :-)

> Ja, das geht.
> Ich selbst gehe allerdings lieber so vor, dass
> ich konsequent mit UTF-8 arbeite und die Umlaute
> usw. gar nicht mehr in HTML-Entities umwandeln
> muss. Da Deine HTML-Dateien aber nun mal schon so
> vorhanden sind, ist es wohl besser, den von Dir
> genannten Weg zu gehen.

Okay.
Meine HTML-Dateien sind noch nicht vorhanden ^^ Im Prinzip bastle ich seit Monaten, bzw. Jahren an mehreren Homepages herum. Da das ganze aber natürlich nicht so professionell wie von einer Webdesign-Firma ist, haben meine "Auftraggeber" den zukünftigen Homepages so wenig Priorität beigemessen, dass ich für mich selber sehr vieles ausprobiere, und ab und zu auf Grund neuer Ideen den Inhalt bzw. das Aussehen der einzelnen Seiten ändere.
Für das aktuelle Projekt, wofür ich eben meine erste eigene Such-Funktion machen möchte, habe ich aber beschlossen, alles KOMPLETT neu zu schreiben, da ich meine eigenen "Programmierungs-Standards" (CSS-Auslagerung, Verpackung des Inhalts in Tabellen/Div-Container/..., Einbindung von Dateien via PHP,... usw.) in der Zwischenzeit oft geändert habe und sich in der Zwischenzeit ein riesiger "Daten-Salat" ergeben hat. Insofern kann ich den Weg über die konsequente UTF-8 Verwendung durchaus beschreiten!

LG Sascha



Status Quo: Selbstgemachte Suchfunktion

Autor: SaschaPall
Datum: 20.02.2013 01:49:51

Hallo!

hatte in den letzten Tagen endlich die Zeit den vorangegangenen Überlegungen Taten folgen zu lassen.
(Ich hoffe, dass ich die wichtigen Teile jetzt korrekt aufliste):


Anfangs erstelle ich 3 Arrays, eines für PHP-Dateien, eines für sonstige Dateien und eines für Ordner, sowie eine Variable $i=0;
Dann lese ich das aktuelle Verzeichnis mit $Array=scandir('.'); aus.
Den Maximalwert dieses Arrays ermittle ich per $Arraymax=count($Array);

mit diesen Daten lasse ich eine while Schleife laufen:
while($i < $Arraymax)
(==> da ich mehrere Unterordner durchsuchen möchte, habe ich mehrere Zahlenvariablen ($i,$j,$k), sowie mehrere der folgenden if-Abfragen erstellt!)

innerhalb der Schleife passiert folgendes:
if(is_dir($Array[$i]))
{
  $Ordnerarray[] = $Array[$i];
}
else
{
  $datei = explode(".",$Array[$i]);
  $dateiendung = $datei[(count($datei)-1)];

  if($dateiendung == "php") { $phpArray[] = $Array[$i]; }
  else { $sonstigeArray[] = $Array[$i]; }
}
Dadurch teile ich alle Treffer von scandir() auf die 3 anfänglich erstellten Arrays auf.



Soweit so gut.
Ich habe heute viel herumprobiert, wie man die registrierten PHP-Dateien dann aufruft und je nach Aufruf-Methode als String oder als Array weiterverarbeitet, jedoch keine wirklich brauchbare Methode gefunden.
Im nächsten Schritt möchte ich jetzt den String oder das Array von sämtlichen PHP-commands und HTML-Tags befreien, sodass einzig der Inhalt übrig bleibt.

welche PHP-Funktion wäre hier am sinnvollsten, um vor allem die Weiterverarbeitung des Inhalts der Datei effizient zu ermöglichen? Sollte ich per Schleife zeilenweise auslesen, oder doch den gesamten Inhalt per file_get_contents() auf ein mal verarbeiten?


MfG Sascha



Re: Status Quo: Selbstgemachte Suchfunktion

Autor: T.Jung
Datum: 20.02.2013 15:04:15

> Im nächsten Schritt möchte ich jetzt den String
> oder das Array von sämtlichen PHP-commands und
> HTML-Tags befreien, sodass einzig der Inhalt
> übrig bleibt.

Das geht am besten mit dem Kommando strip_tags().
Aber Achtung: Dabei wird _alles_, was PHP ist, rausgelöscht, also auch Text, den Du z.B. per echo ausgibst.
Ein weiterer Beleg für meine oft vorgetragene Behauptung, dass man so wenig wie möglich mit echo arbeiten sollte. ;-)


> welche PHP-Funktion wäre hier am sinnvollsten, um
> vor allem die Weiterverarbeitung des Inhalts der
> Datei effizient zu ermöglichen? Sollte ich per
> Schleife zeilenweise auslesen, oder doch den
> gesamten Inhalt per file_get_contents() auf ein
> mal verarbeiten?

Ich würde lieber den gesamten Inhalt auf einmal verarbeiten -- schon allein, weil die strip_tags()-Funktion ansonsten nicht mehr richtig funktionieren würde.

Übrigens, selbst wenn Du zeilenweise arbeiten wolltest, bräuchtest Du keine Schleife: Das Kommando file() liest eine Datei zeilenweise in ein Array ein.

Gruß,
Tobias



Re: Status Quo: Selbstgemachte Suchfunktion

Autor: SaschaPall
Datum: 20.02.2013 16:28:16

> Das geht am besten mit dem Kommando
> strip_tags().
> Aber Achtung: Dabei wird _alles_, was PHP ist,
> rausgelöscht, also auch Text, den Du z.B. per
> echo ausgibst.
> Ein weiterer Beleg für meine oft vorgetragene
> Behauptung, dass man so wenig wie möglich mit
> echo arbeiten sollte. ;-)

wenn wirklich _alles_ von PHP gelöscht wird, muss ich mir was anderes überlegen, gebe das HTML nämlich per echo aus :-D

Nach einem kurzen Test habe ich soeben festgestellt, dass sich HTML-Quelltext ohne jegliche Probleme als PHP-Datei öffnen lässt. Andererseits hinterfrage ich gerade die Sinnhaftigkeit, dass ich alles als PHP speichere und zwar insofern, als dass jene Seiten, welche _wirklich_ PHP brauchen (Interner Bereich mit Session, oder sonstige Skripte mit irgend welchen Funktionen) eigentlich sowieso nicht durchsucht werden müssen, weil jene meist keinen relevanten Inhalt haben!
Wie gut, dass ich die Suchfunktion bastle, bevor ich mit der HP-Neuauflage beginne, sonst hätte ich jetzt nämlich um einiges mehr zu tun und zu ändern ;-)


> Ich würde lieber den gesamten Inhalt auf einmal
> verarbeiten -- schon allein, weil die
> strip_tags()-Funktion ansonsten nicht mehr
> richtig funktionieren würde.

okay. Also in Kurzform sozusagen:
strip_tags(file_get_contents(Datei));

Somit bekomme ich also einen sehr langen String, der den kompletten Inhalt der aufgerufenen Datei enthält.
Wenn ich anschließend ein Array mit zu ignorierenden Worten erstelle und per str_repace($Array, "", $String) diese aus dem String entferne, habe ich alle Worte, die in der Datei vorkommen und gefunden werden können innerhalb des Strings.

Mit explode(" ",$String) müsste ich dann ein Array mit allen Worten bekommen.

Anschließend müsste ich eine Datei öffnen und Wort für Wort (durch ein Sonderzeichen getrennt) in diese Datei eintragen. Die Datei ist klarerweise jene, welche dann durch das Suchskript der Homepage geöffnet und durchsucht wird.


Wie müsste ich die Speicherung in dieser Datei angehen, damit sich das Suchskript später leicht tut?

Einerseits könnte ich z.b. alle Worte durch "|" trennen und den Link zur Seite ans Ende jeder Zeile getrennt durch z.b "°" hängen. Dadurch könnte ich wieder Wort von Wort auftrennen und bei Treffern den 2. Teil der Trennung des Strings ab dem Sonderzeichen "°" als Link definieren.
Andere Möglichkeiten wären den Link entweder an den Anfang, oder überhaupt in die nächste Zeile zu schreiben.
Könnte es da während der Suche Geschwindigkeitsunterschiede geben, oder gibt es sinnvollere Methoden als die eben aufgezählten?


> Übrigens, selbst wenn Du zeilenweise arbeiten
> wolltest, bräuchtest Du keine Schleife: Das
> Kommando file() liest eine Datei zeilenweise in
> ein Array ein.

Ach ja, richtig! Gestern war ich wohl doch schon zu müde um mich dessen zu entsinnen ;-)


MfG Sascha



Re: Status Quo: Selbstgemachte Suchfunktion

Autor: SaschaPall
Datum: 29.04.2013 19:00:19

Hallo!

man kann diesen Thread nun als geschlossen betrachten!
Die Suchfunnktion ist (zumindest, wenn nur ein Wort gesucht wird) funktionstüchtig!

Sollte jemand selbst "Denkansätze" benötigen oder einfach nur Interesse an der Funktionsweise haben, kann er/sie sich gerne bei mir melden! :-)

MfG
Sascha