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Grundlagen und aktueller Stand bei den neuen TLDs: Grundlagen

Anfang Januar hat das Bewerbungsverfahren für neue Top-Level-Domains begonnen. Initiativen, Organisationen und Unternehmen können sich seitdem für "ihre" Domain-Endung bewerben. In Deutschland stehen z.B. Initiativen wie .berlin oder .bayern in den Startlöchern.

Bisher waren die überwiegende Mehrzahl aller Domain-Endungen länderbezogen. Endungen wie .us, .de, .at oder .ch sind nicht nur bei den Einwohnern des entsprechenden Landes beliebt, einige TLDs wie z.B. .ag für Aktiengesellschaften oder .fm für Radio-Sender haben sich auch für bestimmte Seitentypen etabliert.
Darüber hinaus gab es schon immer auch generische Top-Level-Domains wie .com, .mil oder .org, die ursprünglich für Organisationen oder Bereiche geschaffen wurden. Die Anzahl verfügbarer Domain-Endungen blieb über Jahre aber immer stark beschränkt.

Mit den neuen Top-Level-Domains ändert sich dies nun. Grundsätzlich kann jeder Begriff zu einer Domain-Endung werden. Egal ob ortsbezogene Begriffe wie .berlin, die Marken-Domain .brand, Unternehmensnamen wie .rwe oder Bezeichnungen wie .gay ist alles möglich. Voraussetzung ist allerdings, dass ein aufwendiges und teures Bewerbungsverfahren erfolgreich überstanden wird und der Antragsteller nachweisen kann, dass er erfolgreich als Domain-Registrierungsstelle agieren kann.

Der für einen Antrag nötige Aufwand darf dabei nicht überschätzt werden. Allein als Antragsgebühr werden ca. 150.000 € fällig, die bei einer Ablehnung auch nicht zurück erstattet werden. Außerdem unterliegt das Bewerbungshandbuch zahlreichen Änderungen und liegt bereits nach einem halben Jahr in der 9. Auflage vor. Hinzu kommt, dass es sich um die erste Antragsperiode handelt und ähnlich einem "Goldrausch" Anträge von zahlreichen Initiativen zu erwarten sind. Die Schätzungen reichen von mehreren hundert bis hin zu 4.000 Anträgen allein in der ersten Phase. Je nach Größe des Ansturms könnte auf die prüfende ICANN ein organisatorischer Alptraum hereinbrechen.

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